Muskel - Tonustest als Arbeitswerkzeug/Arbeitsmethode mit Herzenslust

Der Muskeltest

Für mich als ganzheitlicher Körpertherapeuten, ist  der Muskeltest ist ein phantastisches „Werkzeug“,  Blockaden, Disbalancen und Unverträglichkeiten  auf allen Ebenen aufzuspüren.

Jeglicher Stress, egal ob mental, emotional oder physisch, zeigt sich in einem eher schwachen (überforderten, übermüdeten) Muskel. Zusammen mit einer gezielten Fragestellung gehen wir in einen Dialog mit dem Unterbewusstsein, die so genannte Biofeedback-Methode. Ganz wichtig! Getestet wird, worauf der Muskel mit Stress reagiert und nicht wie stark er ist, schwindeln ist somit im Prinzip unmöglich.... also kein Hokuspokos.

 

Ebenso kann man mit dem Muskeltest herausfinden, welche Korrekturmöglichkeit ein Gleichgewicht auf allen Ebenen wieder herstellt. Der Test wird mit leichtem Druck meist auf den ausgestreckten Unterarm durchgeführt. Es gibt jedoch noch viele andere Muskeln, die dafür genutzt werden können.

Ich persönlich arbeite/teste sehr gerne wie folgt:

Kunde liegt auf der Liege auf dem Rücken, ich als Tester hinter seinem Kopf, der stärkere Arm z.b. der RECHTE, wird in die Höhe gestreckt und ich kann so mit dem "Abfragen" beginnen. Teste ich gezielt Produkte aus, so liegt bei den Knöchel zwischen den Füssen eine Reflektor - Platte. Dort wird das Produkt oder das WORT, aufgelegt, der Kunde hat keine Ahnung um was es sich dabei handelt, er kann es also nicht beeinflussen......Der Gegendruck ist sehr sanft, es kann nichts erzwungen werden, es geht fliessend im Prinzip wie von alleine, wirklich äusserst spannend und verblüffend. 

 

Der Muskeltest erklärt aus kinesiologischer Sicht

Der Muskeltest wird verwendet, um unmittelbare Antworten vom Körper/Unterbewusstsein zu bekommen. Möglich sind nur Ja-Nein-Fragen oder die Auskunft: stark/schwach, was soviel bedeutet wie: "Hier habe ich ein Problem", oder "Alles gut". Wenn der Klient im Bezug auf einen Meridian oder ein Thema entspannt bleibt, hält der Muskel ohne Anstrengung; ist er angespannt, gestresst, kann er nur unter großer Anstrengung halten. Der Kinesiologe nennt also zum Beispiel ein Gefühl, etwa "Ich gehöre nicht hierher." und drückt auf den Muskel. Ist er schwach, handelt es sich um eine Überzeugung, die den Getesteten belastet. 

Es gibt viele verschiedene Arten zu testen: im Stehen oder im Liegen, mit den Armen seitlich oder vor dem Körper. Wissenschaftlich ist der Muskeltest nicht anerkannt (siehe oben), in Studien deckten sich die durch ihn erzielten Ergebnisse bei Allergietests nicht mit denen schulmedizinischer Testverfahren.

 

Der Muskeltest ist ein sanfter Druck z.B. auf den Unterarm, um Reaktionen eines Muskels in isolierter Position auszulösen. Auf Fragen reagiert dieser Indikatormuskel entweder mit einer nachgebenden Bewegung oder standhaltenden Position. Dieses Testen auf „Ein- oder Abschalten“ ist das Feedback-Instrument, um das Wissen des Zellgedächtnisses zu befragen.

 

Im Gehirn laufen Steuerungsprozesse zeitgleich mit der Verarbeitung von Emotionen ab. So werden alle Erfahrungen gespeichert und bilden bewusste und unbewusste Programmierungen. Stressbelastungen im System führen zu abschaltenden Muskelreaktionen. So weist der Muskeltest auf energetisches Ungleichgewicht in verschiedenen Funktions-Bereichen hin. Dies verschafft einen Zugang zum Ganzheit-lichen System von Körper-Seele-Geist.

Da der Organismus im Gegensatz zum bewussten Denken sehr genau weiß, was ihm gut tut, gibt der Muskeltest die Richtung zur Wiederherstellung des Gleichgewichts an. Passgenau zu den individuellen Fähigkeiten und Ressourcen werden die notwendigen Balance Techniken ausgewählt und durchgeführt.

 

Entstehung der Kinesiologie

George Goodheart, ein amerikanischer Chiropraktiker, entdeckte durch Zufall Zusammenhänge zwischen Muskeln, Meridianen und Organen. Zunächst versuchte er Muskeln, die schwach oder schmerzhaft waren, direkt zu behandeln – ohne Erfolg. Als er dann jedoch eine bestimmte (zugehörige) Organ-Reflexzone massierte, wurde der Muskel wieder funktionsfähig. Durch weiteres Forschen und Ausprobieren fand er heraus, dass jeder Meridian mit einem oder mehreren Muskeln in Verbindung steht. Eine Schwäche des Muskels gibt also direkt einen Hinweis auf eine Schwäche der zugehörigen Energiebahn.