Wie wirkt CBD auf das Endocannabinoid System?

Beim Versuch, ein Verständnis für die Effekte von Cannabis auf den Menschen zu entwickeln, entdeckten Wissenschaftler das Endocannabinoid-System im menschlichen Körper. Noch ist darüber nur wenig bekannt, allerdings weiß die Wissenschaft inzwischen, dass der Mensch über sehr viele Cannabinoid-Rezeptoren verfügt und auch entsprechende Moleküle herstellt. Diese wiederum sind für die physischen und auch physiologischen Effekte von Cannabis auf den Körper verantwortlich.

Das Cannabis so effektiv auf den Körper wirkt, liegt am Endocannabinoid-System, welches seit seiner Entdeckung zu einem regelrechten „Forschungsobjekt“ in der Medizin geworden ist.

Das Endocannabinoid-System – Was ist das eigentlich?

Beim Endocannabinoid-System handelt es sich um Netzwerk aus Rezeptoren, welche all die Teile im Körper erreichen, die auch vom zentralen Nervensystem erreicht werden. Der Name lässt es bereits vermuten: Die Cannabinoide in Cannabis interagieren mit dem Endocannabinoid-System. Die Vermutungen gehen dahin, dass innerhalb des menschlichen Organismus eine Vielzahl an Funktionen durch dieses System übernommen werden – so soll es das Immunsystem oder auch Entzündungsprozesse beeinflussen können. Die Rezeptoren im endocannabinoiden System verursachen Wirkungen, welche nicht nur durch das „high sein“ gekennzeichnet sind.

Funktionen des Endocannabinoid-Systems

Das Endocannabinoid-System hat neben dem Immunsystem und Entzündungsprozessen auf kann folgende Funktionen des menschlichen Körpers beeinflussen:

  • auf den Appetit und die Verdauung
  • auf die Stimmung
  • auf den Schlaf
  • auf den Stoffwechsel
  • auf das Erinnerungsvermögen
  • auf die Neuroprotektion und Entwicklung
  • auf die Reproduktion

Im ganzen Körper sind Cannabinoid-Rezeptoren zu finden. Im Zentralnervensystem findet sich eine große Anzahl an CB1-Rezeptoren, in Immunzellen sowie im Magen-Darm-Trakt und im peripheren Nervensystem sind CB2-Rezeptoren lokalisiert.

Was sind Endocannabinoide?

Bei einem Endocannabinoid handelt es sich um ein Cannabinoid, welches von Natur aus im menschlichen Körper produziert wird. Innerhalb der Körperfettsäuren wie Omega-3 werden Ennocannabinoide gebildet

Im Körper werden Endocannabinoide produziert, damit diese wesentliche Funktionen auslösen können. Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein zu niedriger Cannabinoidspiegel für bestimmte Erkrankungen (z. B. chronische Schmerzen, Fibromyalgie) verantwortlich sein könnte.

Eine Einteilung der Endocannabinoide wird wie folgt vorgenommen:

Anandamid

Anandamid ist das erste von Wissenschaftlern entdeckte Endocannabinoid, das im Sanskrit als „Ananda“ („Glückseligkeit“) bezeichnet wird. In höheren Konzentrationen ist es Körperregionen zu finden, die weiter entfernt vom Gehirn liegen.

2-AG (2-Aeachidonoylglycerin)

Bei diesen Endocannabinoiden handelt es sich um „kurzfristige“ Neurotransmitter, die nur synthetisiert werden, wenn sie vom Körper akut benötigt werden. Nach ihrer Freisetzung werden sie durch die Enzyme FAAH und MAGL (Fettsäureamidhydrolase und Monoacylglycerinlipase) abgebaut.

Weitere Endocannabinoide

Neben den beiden vorgenannten wichtigen Endocannabinoiden gibt es noch weitere Stoffe, deren Rolle für den menschlichen Körper aber noch nicht vollständig aufgedeckt werden konnte. Dazu gehören unter anderem NADA (N-Arachidonoyldopamin), Noladinether und Virodhamin.

Was sind Cannabinoide?

Bei Cannabinoiden handelt es sich um natürliche, chemische Botenstoffe, die im Körper in großer Anzahl als endogene und exogene Cannabinoide vorliegen.

Endogene Cannabinoide haben ihren Ursprung dabei im Körper, sie werden also vom menschlichen Organismus produziert und interagieren direkt mit Cannabinoid-Rezeptoren. Dadurch werden verschiedene Grundfunktionen reguliert.
Exogene Cannabinoide befindet sich demnach außerhalb des Körpers und sind vor allem in Cannabis in Form von THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol) zu finden. Mit der Aufnahme interagieren auch sie mit dem Endocannabinoid-System, erzeugen jedoch physische und auch psychologische Effekte.

CBD

Cannabidiol bindet nicht an Rezeptoren, sondern fungiert als Hemmstoff für das Enzym FAAH. Der Abbau von Anandamid wird dadurch verlangsamt oder sogar verhindert, wodurch der Stoff im Gehirn aufgebaut wird.

Das Cannabinoid hat sehr wahrscheinlich eine Wirkung auf physiologischer Ebene und wird in der Medizin inzwischen bei schweren Erkrankungen wie Tumoren, Epilepsie oder auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt. Auch bei rheumatoider Arthritis, bei Diabetes, bei entzündlichen Prozessen, bei Psychosen und Angststörungen sowie bei starken Muskelkrämpfen und neuropathischen Schmerzen kommt es zum Einsatz.

THC

Die Wirkung von THC beruht vor allem auf psychologischen Mechanismen. Doch nicht nur ein Rausch wird dabei hervorgerufen. Belegt ist mittlerweile auch, dass THC durchaus bei chronischen Schmerzen, bei Übelkeit, bei Appetitlosigkeit, bei Asthma sowie bei Glaukomen hilfreich sein soll. Nachweislich gilt es auch in der Krebsbehandlung als wirksam, sofern es in Kombination mit CBD angewendet wird.

Welche Rolle übernimmt Cannabidiol im Endocannabinoid-System?

Die Haupttypen an Rezeptoren im Endocannabinoid-System sind – wie bereits erwähnt – CB1 und CB2. Cannabidiol kann sich an keine der beiden Rezeptoren binden, wodurch die Stimulation direkt in den Zellen, in welchen die Rezeptoren aktiviert werden, stattfindet. Es kommt nicht zu einer Blockierung. Cannabidiol wird dabei durch die Blutbahn transportiert, während es im Organismus zu Wechselwirkungen mit weitreichenden Auswirkungen kommen kann. Das liegt daran, dass die Endocannabinoid-Rezeptoren im ganzen Körper verteilt sind. Deshalb gilt CBD-Öl auch als beliebtes Nahrungsergänzungsmittel.

Wissenschaftlicher und Ärzte sind am Endocannabinoid-System sehr interessiert. Das komplexe System im menschlichen Körper spielt eine wichtige Rolle bei verschiedenen Funktionen. Das System kann mit Hilfe von medizinischem Cannabis gut erreicht werden, weshalb exogene Cannabinoide mittlerweile weltweit als eine sehr häufig verschriebene Medizin gelten.

Cannabidiol stimuliert aber nicht nur das Endocannabinoid-System. So soll es auch zur Aktivierung der Serotonin-Rezeptoren und zur Stimulierung der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren beitragen. Dadurch werden Temperaturregelung und Schmerzwahrnehmung beeinflusst. Cannabidiol gilt als sehr komplexes Cannabinoid, das mit dem gesamten Körper zusammenarbeitet.

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